Beiträge von uh_newyork

    Hallo pombeer,


    mach Dir wegen der 12-Volt-Batterie keinen Stress. Es geht auch ohne Ladegerät und ohne Messen der Ruhespannung.

    Ein Indiz für einen schlechten Ladezustand ist eine schnell erscheinende Meldung im Zentraldisplay, dass die Batterie in den Sicherheitsmodus geht. Du erkennst es auch daran, dass unerklärliche Elektronikfehler auftreten,


    Das Laden der Batterie lässt sich auch durch Fahren mit viel Schiebebetrieb erzwingen. Gas geben, beschleunigen und runter vom Gas und rollen lassen und wieder Gas geben und rollen lassen. Das ist zwar ein sehr unharmonischer Fahrstil, aber nützlich. Perfekt sind längere Bergab-Passagen. Das ist natürlich von der Wohngegend abhängig.


    Selbst mit meinem Espace RFC, der besonders anfällig war, was Batterie betrifft, konnte ich ohne Ladegerät das Aufladen der Batterie erzwingen. Wenn vom Hersteller eine zu geringe Kapazität der Batterie vorgegeben wird, ist die Konsequenz, dass die Ruhespannung zu tief sinkt und Batterie sulfatiert. Das kannst Du mit einem Batterietester gut prüfen, was auf alle Fälle Sinn macht.


    Jedes meiner Fahrzeuge hatte besondere Zeichen, wenn die Batterie schlecht geladen war. Beim Scenic 3 war es das Löschen der gespeicherten Radiosender. Beim RFC das Blinken der Ambientebeleuchtung nach einem Kaltstart. Ein Defekt der Batterie kündigte sich an, wenn das Zentraldisplay plötzlich schwarz wurde. Beim Captur konnte ich das an der Meldung „Lichtautomatik prüfen“ nach Abstellen des Motors erkennen. Beim jetzigen erfolgt beim Abstellen des Motors oder gleich nach dem Einsteigen eine Meldung, dass die Batterie in den Sicherheitsmodus geht.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo pombeer,


    die Qual der Wahl - aber wenn Du eine Möglichkeit hast, immer wieder ein Ladegerät über Nacht an die 12-Volt-Batterie zu hängen, bist du auf der sicheren Seite.


    Sollten unerklärliche Vorgänge im Fahrzeug auftreten, dann kannst du von einer defekten Batterie ausgehen.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo pombeer,


    am Multimeter stellst du den Messbereich ein. Bei der Autobatterie den Drehregler auf 20 Volt stellen.


    Die Kabel so einstecken:


    Schwarz = Minus auf „COM“ ist Mitte

    Rot = Plus in die rechte Buchse


    Liebe Grüße

    Udo

    Mr. Ed,


    bei meinem wurde die 12-Volt-Batterie mit CAN-Clip geprüft und für in Ordnung befunden. Nach 150 Kilometer Fahrt auf der Autobahn war nach der Esspause die 12 Volt Batterie leer. Der ÖAMTC, Ausführer der Renault-Assistace, hatte 11 Volt gemessen. Erst nach der Starthilfe konnte ich weiterfahren. Danach wurde in der Werkstatt die 12-Volt-Batterie auf Garsntie ausgetauscht. Mit der neuen Batterie war dann ein Jahr Ruhe. Da ist mir dann der Motor abgestorben, da konnte ich nicht mehr starten. Die Feststellbremse war gezogen, die Getriebesperre wurde aktiviert. Das Fahrzeug konnte nicht mehr aus dem Gefahrenbereich geschoben werden. Die Kreuzung war blockiert. Nach 10 Minuten Wartezeit ist der Motor doch angesprungen. Da bin ich dann direkt in die Werkstatt. Die Batterie wurde nochmals auf Garantie ausgetauscht.

    Beim dritten Mal wurde die Batterie auf Kulanz getauscht mit EUR 50,00 Eigenleistung, beim vierten Mal wieder auf Garantie (Ersatzteilgarantie). Dann hat’s mir gereicht. Ich habe eine 90 Ah eingebaut, dann war dauerhaft Ruhe.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Austral,


    das Fahrzeug ließ sich nicht lenken. Das ist sowas von schwergängig. Das ist nichts gegen ein Fahrzeug ohne Servolenkung. Somit konnte ich so auf keinen Fall fahren, das wäre zu gefährlich gewesen.


    Besonders ungut wird’s bei den Mild-Hybriden, denn der Kaltstart erfolgt immer aus der Energie der „normalen“ 12-Volt-Batterie. Erst bei aktivem Start/Stop liefert die Lithium-Zusatzbatterie den Startstrom. Und das BMS sorgt für Ladung im Schiebebetrieb.


    Der Wahnsinn war der Espace RFC, der wegen Problemen im 12-Volt-System regelmäßig mit Ausfall des Getriebesteuergerätes genervt hatte. Da musste man im versperrten Zustand 20 Minuten warten, bis die Steuergeräte in den Schlafmodus gefahren sind und dann erst wieder nach dem Motorstart war die Funktion wiederhergestellt. Meine Frau hatte frühmorgens mehrfach ein Taxi rufen müssen, da Warten nicht möglich gewesen ist.


    Ich finde eine 60 Ah-Batterie ist für die drei Australe zu gering bemessen, besonders bei Vollausstattung. Die Hybride finde ich, sind da weniger anfällig. Ich passe bei längeren Standzeiten jetzt bewusst auf, das Fahrzeug mit einer gut geladenen Hochvoltbatterie abzustellen. Schade, dass der Ladezustand nicht auch in Prozent angegeben sind. Optimal wären bei längeren Standzeiten 80% Ladezustand der Hochvoltbatterie.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Austral,


    es gibt Situationen, da hat man keine Möglichkeit, da einzugreifen. Mir ist es letztes Jahr im Sommerurlaub passiert, dass nach sieben Tagen Standzeit in der Tiefgarage nach der Rückkehr bei der Heimreise das Lenkungssteuergerät ausgefallen ist, da die Batteriespannung zu weit abgesackt ist. Zum Glück lädt der HEV kontinuierlich, sobald der Motor gestartet wurde. Die 12-Volt-Batterie wurde nämlich nicht mehr vom Hochvoltakku geladen, da dessen Ladezustand wohl zu niedrig gewesen ist.


    Nach 10 Minuten Motorlauf und Neustart des Fahrzeuges war die Servounterstützung wieder aktiv.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo,


    bevor die teure und billig hergestellte Renaukt-Batterie eingebaut wird, nimm lieber eine gute Markenbatterie, die sogar viel günstiger ist.


    Perfekt wäre Kulanz mit Eigenleistung, dann greift durch die Fakturierung die Ersatzteilgarantie für einen etwaigen späteren Ausfall.


    Das hat sich bei meinem Espace mehrfach bewährt. Die erste Batterie hatte 18 Monate gehalten, jede weiter nur zwölf Monate. Erst der Einbau einer 90 Ah-Batterie hatte das Dauerproblem bereinigt.


    Liebe Grüße

    Udo