Der Reifendruck in einem Autoreifen ändert sich mit der Temperatur, da sich Luft bei Wärme ausdehnt und bei Kälte zusammenzieht. Eine Faustregel lautet:
Pro 10 °C Temperaturunterschied ändert sich der Reifendruck um ca. 0,1 bar.
Wenn du also bei +18 °C z. B. 2,5 bar im Reifen hast, wären es bei –1 °C etwa:
18 – (–1) = 19 °C Unterschied
19 °C / 10 °C ≈ 1,9 → 0,19 bar Druckverlust
Das bedeutet:
2,5 bar bei +18 °C → ca. 2,31 bar bei –1 °C
Hier kann es also mit der 15% Regel tatsächlich etwas knapp werden, was mir aber bislang in 40 Jahren autofahren nicht einmal passiert ist