OpenR Link 3.2.0 ist die neueste Version des von Renault entwickelten Multimediasystems, das auf Android Automotive basiert. Diese Version wurde erstmals im elektrischen Renault Scenic eingeführt, und seit Mitte 2024 werden alle Neufahrzeuge ab Werk mit dieser Version ausgestattet. Für Fahrzeuge, die bereits mit einer früheren Version von OpenR Link und integriertem Google Maps ausgestattet sind, ist ein Over-the-Air-Update (FOTA) geplant, das voraussichtlich Anfang 2025 verfügbar sein könnte
Wesentliche Neuerungen in OpenR Link 3.2.0:
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Aktualisiertes Betriebssystem: Das System wurde von Android Automotive Version 10 auf Version 12 aktualisiert.
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Neues Design: Ein farbenfroheres und dynamischeres Design, insbesondere bei den Anzeigen, mit einer diagonalen Linie, die an das Renault-Logo erinnert. Dieses neue Design ist jedoch nur für Fahrzeuge verfügbar, die ab Werk mit dieser Version ausgestattet sind.
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Optimierte Benutzeroberfläche: Bei Fahrzeugen mit 9-Zoll-Landschaftsbildschirm wurden die Navigationstasten von der oberen Leiste auf die fahrerseitige Leiste verlegt, um die Bedienung zu erleichtern.
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Neue Widgets: Ein Telefon-Widget ermöglicht einfacheres Annehmen und Beenden von Anrufen sowie schnellen Zugriff auf den Geräte-Manager. Das Audio-Widget bietet nun eine einfache Quellenumschaltung, und es gibt ein neues Widget mit Fahrzeugkurzbefehlen. Einige dieser Funktionen sind auch für ältere Fahrzeuge nach dem FOTA-Update verfügbar.
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Erweiterte Android Auto/CarPlay-Integration: Die Navigation von Google Maps kann nun im Fahrerdisplay angezeigt werden, ähnlich wie bei der integrierten OpenR-Link-Navigation. Derzeit funktioniert dies mit Google Maps und Apple Karten; andere Apps wie Waze benötigen noch Updates von ihren Entwicklern, um diese Funktion zu unterstützen.
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Verbesserte Radiowiedergabe: Eine einheitliche Senderliste für FM und DAB erleichtert die Senderauswahl, wobei das System automatisch die beste verfügbare Technologie basierend auf dem Empfang auswählt. Diese Funktion kann bei Bedarf deaktiviert werden.
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Ladeprogrammierung: Die Bildschirme für die Programmierung des Ladevorgangs und des Vorkonditionierens wurden neu organisiert. Nutzer können nun die Abfahrtszeit festlegen, zu der das Fahrzeug bereit sein soll.