Beiträge von GerT

    Das Rätsel um die Blockierung der Betriebsbremse mit all den angezeigten Fehlern ist gelöst.

    Das Massekabel der ABS -Steuerung war von Werk aus nicht fachgerecht an der Karosserie befestigt. Der Ringkabelschuh hatte einen zu hohen Übergangswiderstand (Lack und zu geringes Anzugsdrehmoment der Schraube).

    Das spricht nicht unbedingt für für die "Fachkräfte" in der Autoindustrie und auch nicht für die Qualitätskontrolle bei der Fertigung.

    Das war der 4. und hoffentlich letzte Werkstattbesuch in den ersten drei Monaten des Autolebens bis zum Jahresservice.

    Trotzdem ein Lob an die Fachwerkstätte....ich kenne Mechaniker, die hätten den Fehler nie gefunden und alles mögliche getauscht.


    Gruß

    Gert

    Hallo Udo,


    der Fehler ist permanent aktiv, der Motor kann gestartet werden, jedoch kein Gang eingelegt werden. Alle vier Räder sind durch die Betriebsbremse blockiert. Das Auto bewegt sich keinen Millimeter Die Batterie wurde geprüft und für in Ordnung befunden. Die Werkstätte wartet auf die Zusendung der Schaltpläne (siehe voriger Beitrag).

    Update zum Komapatienten:


    Die Erstdiagnose lautet Hardwarefehler am ABS-Steuergerät. Würde auch die Blockierung der Bremsen erklären meinte der Mechaniker. Außerdem gabs schon einmal vor 2 Monaten einen Hinweis auf das ABS-Steuergerät im Fehlerspeicher...wurde damals gelöscht und nichts Weiteres veranlasst.

    Derzeit sind keine Dokumentationen der Busleitungen in der Renault-Fachwerkstätte verfügbar. Die hat scheinbar der Importeur in der Schublade versteckt.

    Spannend..... :/


    News:

    Dokumentation (Schaltpläne etc.) in Ö nicht verfügbar, muss aus Frankreich oder Spanien zugesendet werden. Falls das ABS-Steuergerät ersetzt werden muss: In Ö ebenfalls nicht verfügbar. Lieferzeit ca. 2 Wochen ( woher auch immer..)

    Hallo Udo,

    der Hochvoltakku war in etwa so wie in deinem Bild dargestellt, also über 50%. Ich schätze so an die 60-70%.

    Es waren mit Ausnahme der Klimaanlage keine besonderen elektrischen Verbraucher in Betrieb.

    Ich setze morgen auf die Fachwerkstätte, die wird ja hoffentlich bei einem Neuwagen besonders und bei einem langjährigem Kunden nochmal besonders bemüht sein. ;)

    Ich werde berichten, sobald es eine Diagnose gibt.


    Gruß

    Gert

    Gestern (Samstag) nachmittags fiel mein Espace während der Fahrt ins Koma. Im Ortsverkehr bei ca. 40kmh bremste er sich unmotiviert ( ohne irgendwelche Hindernisse in unmittelbarer Nähe ) ein und verfiel in eine Art Wachkoma. Motor ist weitergelaufen, die ganze Palette von Fehlermeldungen im Display ( Getriebeschaden, fehlerhafte Bremsanlage, Komfortfahrwerk überprüfen,.....) wurden abwechselnd angezeigt. Das Auto war eingebremst. D oder R lies sich nicht schalten.

    Ein Anruf beim freundlichen Renault Mechaniker ergaben klare Anweisungen: Fahrzeug gesichert abstellen ( haha....er lies sich ja keinen Millimeter bewegen), dann Batterie abklemmen, 5 Minuten warte, dann wieder anschließen. Das System sollte dann neu hochfahren und wieder alles "normal" laufen. Die Heckklappe lies sich nicht mehr öffnen. Also folgte eine Akrobatikeinlage. Durch die umgeklappte Rücksitzbank in den Kofferraum, Batterie abgeklemmt, nach 5 Minuten wieder angeklemmt. Nichts war "normal".

    Kein Gang zum Einlegen. Keine Bewegung. Motor läuft. Jede Menge an Fehlermeldungen.

    Also per Telefon Abschleppung organisiert, mit Kran, da alle 4 Räder blockiert waren und dem freundlichem Autohaus den Patienten vor die Türe gestellt.

    Die Karre ist jetzt 3 Monate und ich bin 6000 km gefahren und war soweit zufrieden. Spritverbrauch zwischen 5,5 und 6,2 L (bei vielen elektrischen Verbrauchern).

    Mal sehen wie es am Montag weitergeht.....


    Gruß

    Gert

    Hallo Udo !

    Er fährt sich so wie erwartet :) und wie bei der ausgiebigen Probefahrt vor Ankauf festgestellt (wir waren sofort Freunde).


    Für mich passt er so wie er fährt ...... ich bin eher der Cruiser_Typ (also hauptsächlich im Comfort-Modus). nutze alle Assistenten ( die nervigen Töne sind abgeschaltet). Fahre 60 % Autobahn, 37% Land - und Dorfstraßen, und der Rest sind ein paar Stadtkilometer.


    Bis jetzt in 2 Tage ca. 400 km gefahren, also für den Verbrauch noch nicht sehr aussagekräftig (dzt. 5,8 L), habe meist Klima, Sitzheizung und frühmorgens auch Lenkradheizung an.

    Sogar das Einparken mit Hands-Free klappt, ABER, ob ich das in der Stadt verwenden kann ist eher fragwürdig, da der Abstand zur Gehsteigkante (beim parallelem Einparken) ca 25 cm beträgt und somit das Auto auf den Linien oder darüber steht.


    Ich habe aus dem Renault Zubehör noch einen doppelten Boden für den Kofferraum mitbestellt, somit ist die Ladekannte, der Kofferraum und eventuell umgelegte Sitze in einer Ebene.

    Die elektrische Sitzeinstellung, Spiegeleinstellung incl. Personalisierung für mich und meine Frau klappe auch auf Anhieb. Das Menü für Konnektivität und alles um Google herum ist sehr komplex, aber ich arbeite mich durch und soweit funktioniert alles :)

    Überraschend für mich ( auch für meinen Händler) war das "adaptive Abblendlicht".....passt sich selbständig( bei Aktivierung im Menü) den Sicht- und Wetterverhältnissen in Bezug auf Weite und Breite an (als Ersatz für die nicht vorhandenen Nebelscheinwerfer). Das war bei Kauf in der Beschreibung nicht ersichtlich, da war nur von "Schlechtwetterbeleuchtung" die Rede. Diese ist aber nicht vorhanden. Ich kann nur eine Nebelschlussleuchte einschalten und keine "Schlechtwetterleuchte"...ist auch am Schaltstock mittels Piktogramm nicht dargestellt.

    Zur Klarstellung, ich habe kein Matrix-LED-Licht, und ich spreche auch nicht von der Auf-Abblendautomatik! Es gibt auch keine manuelle Leuchtweitenregulierung. Vllt. kannst du mir das erklären.


    Gruß

    Gert

    Du mußt dir bezüglich Ölverdünnung bei deinem neuen VH200 Espase keine so großen Sorgen machen.

    Dein Fahrzeug hat inzwischen schon vom Werk aus einige Maßnahmen erhalten welche der Ölverdünnung entgegenwirken.

    Danke für die verabreichte Beruhigungspille :) Ich werde natürlich berichten.


    Gruß

    Gert

    Ein Hallo an alle "die mit dem Ölstand kämpfen"


    Diese Thematik beunruhigt mich etwas, da ich in den nächsten Tagen ( oder Wochen) meinen Espace VH geliefert bekomme.


    Nichts desto Trotz habe ich in meinem Umfeld noch nie von dieser Problematik gehört. Bei mir im Dorf gibt es überdurchschnittlich viele Australs/Hybrids in den unterschiedlichen Motorisierungen ( wir haben einen Renault Autohaus im Dorf). Auch habe ich in meiner über 45 Jahre Autofahrererfahrung noch nie von dieser "massenhaften Vermehrung im Ölsumpf" gehört.

    Natürlich ist mir der Umstand bekannt, dass sich das Motoröl bei Schäden am Motor verdünnt. Aber bei diesen Mengen (1-2 cm über MAX), da reden wir von 1-2 Litern. Das erscheint mir doch etwas ungewöhnlich.

    Ich persönlich habe da einen anderen Verdacht:

    Es würde mich auf Grund des Mangels an Fachpersonal nicht verwunden, wenn in Werkstätten der Ölstand nicht mehr richtig gemessen wird, und schlichtweg zuviel Öl eingefüllt wird. Meist durch Ungeduld, weil einfach nicht lange genug gewartet wird, bis das Öl in der Ölwanne gesammelt hat. Vor allem nach Betrieb.

    Aber ich gebe auch zu, dass ich mit den diversen Hybrid-Motorisierungen keine Erfahrung habe.

    Sollte die wundersame Ölvermehrung und der Geruch wirklich nur ein Hybrid/Kurzstrecken Problem sein....? Aber meine Bekannten fahren mit diesen Autos auch oft nur 4-6 Km zum Einkaufen...und dass wochenlang, und dieses Phänomen tritt nicht auf, das hätte ich am Stammtisch im Dorfgasthaus erfahren :)


    Meine Frau fährt einen Benziner mit 900cm³ der kommt auch nicht wirklich auf Betriebstemperatur bei ihren Fahrten ( 3-10 Km). Aber da gibts weder Schaum noch Öl-Überschuss....


    In Erwartung diverser Reaktionen :)


    Gruß von

    Gert