Beiträge von Theo_Rehtisch

    Der erste Service ist Wartung A, die kostet um die 300,- EUR (eher pessimistische Schätzung, liegt oft auch deutlich drunter). Ein Ölwechsel ist da allerdings nicht mit dabei.


    Dieser kommt erst nach 2 Jahren mit Wartung B. Und für diese Wartung kann man dann tatsächlich bis zu ca. 600,- EUR veranschlagen (was aber auch eher im höheren Schätzungs-Bereich liegt).


    Und ja, für's Öl langt Renault kräftig zu. Was aber ganz sicher nichts damit zu tun hat, dass das ein "speziell entwickeltes" Öl ist (oder dass es "aufwändig" und damit teuer zu produzieren wäre, was man ja schnell denken könnte, wenn man so ein dusseliges Marketing-Sprech wie "speziell für diesen Motor entwickelt" liest). 0W-16 mit AN2022-Freigabecode gibt's auch für ca. 10 EUR und drunter je Liter von verschiedenen Markenherstellern.


    Renault nimmt einfach deshalb exorbitant viel Kohle, weil sie's können. Und weil's jeder Hersteller mit seinem OEM-Öl so macht. Das ist ja nun wirklich nichts Neues, weder bei Renault, noch anderswo.

    Vorweg gesagt, im Großen und Ganzen gehe ich mit deinen Darstellungen konform. Nur einem Punkt glaube ich dich korrigieren zu müssen. 😊 Wenn am Ortseingang eine Geschwindigkeitsbegrenzung erkannt wurde, wird diese bis zum bitteren Ende d.h. bis zum Ortsausgangsschild angezeigt. Das ist, so widersinnig es auch erscheint, in Ordnung. Denn die Straßenverkehrsordnung legt fest, dass eine Geschwindigkeitsbegrenzung bis zum Aufhebungsschild gilt. Das bedeutet, kein Schild keine Aufhebung. Und so intelligent zu bemerken, dass das Fahrzeug die Straße mit der Geschwindigkeitsbegrenzung verlassen hat ist das System leider nicht.

    Ja, es gilt der Grundsatz "Geschwindigkeitslimit gilt bis Aufhebungsschild". Es gibt aber mehrere Ausnahmen. Insofern hast du so pauschal ("bis zum bitteren Ende) nicht Recht. Deine Regel gilt nur, wenn:


    -ich von Ortseingang bis Ortsausgang auf derselben Strecke fahre (Stichwort "Streckenlimit", darum geht's)

    -ich im Falle eines Abbiegens stets direkt wieder auf ein solches Streckenlimit per Schuld hingewiesen werde

    -wenn es sich um eine Zone handelte (wobei mir eine 50er Zone noch nie untergekommen wäre)


    Endet die Strecke offenkundig (was z.B. beim Einmünden einer Nebenstraße in eine vorfahrtsberechtigte Hauptstrecke der Fall ist), oder verlasse ich anderweitig die Strecke & biege z.B. auf eine Kraftfahrstraße/Autobahn/whatever ein, kann sich die zulässige Geschwindigkeit auch ohne Aufhebungsschild/ohne neues angezeigtes Geschwindigkeitslimit ändern.

    Grundsätzlich & um Missverständnissen vorzubeugen: Was du beschreibst, das hat nach meinem Verständnis nichts mit Schildererkennung zu tun. Das ist schlicht Kartenmaterial (was man dann noch nach Online- und Offline-Kartenmaterial unterscheiden müsste) & die Aktualität/Anzeige jeweils dessen.


    Davon ab ist das Verhalten/die Situation bei mir etwas anders, als du es beschreibst:


    1. Ich hab besagtes Connectivity Updates seit längerem schon in meinem Wagen installiert.


    2. In Google Maps auf anderen Devices & mit Online-Verbindung werden mir die korrekten Tempolimits angezeigt


    3. Ich habe ausdrücklich kein gelbes Warnzeichen neben dem Tempolimit-Feld in der Anzeige (wenngleich über Einstellungen -> System klar erkenntlich ist, dass keine Verbindung zu Renault besteht; in logischer Konsequenz kann ich z.B. auch nicht manuell auf Updates prüfen usw.).

    Aber: Es werden mir im Tacho-Display trotzdem innerorts (vermeintliche) Geschwindigkeitslimits angezeigt. Nicht immer und überall, aber dennoch in der deutlichen Mehrzahl der Fälle. Und zwar oftmals auch zumindest, was die Positionierung/Bereiche angeht, an ziemlich exakt den korrekten Stellen (=da, wo Schilder stehen oder eben da, wo man auf Hauptstraßen einbiegt & Sich daher das Limit ändert usw.).

    Allerdings hören ab da die guten Nachrichten auch auf: Denn in 99% der Fälle ist das angezeigte Limit schlicht falsch. Geht's nach Google Maps im Austral, dann besteht die ganze Stadt fast ausschließlich nur aus 30er-Zonen. Und von der Schildererkennung kann das nicht kommen (denn es stehen da definitv keine 30er Schilder) & von Google Online sicher auch nicht (auf dem Smartphone stimmt's, natürlich mit demselben Account). Und: Das war in meinem Fall schon immer so, auch vor dem Ausfall der Connected Services.


    Meine Rückschlüsse daraus:


    a) Innerstädtisch zeigt mein Austral - warum auch immer - nur veraltetes Offline-Kartenmaterial.

    b) Die Austral-Software hat einen grundsätzlichen Bug, denn ausgehend von der außerstädtischen Leistung des Systems könnten Kamera+Software locker wenigstens 50% der städtischen Bereiche sauber erfassen & darstellen. Sie tun's aber schlicht nicht., bzw. vielleicht tun sie es, werden dann aber von a) wieder "überschrieben".

    Die Schildererkennung hat nichts mit den Online Connected-Systemen zu tun, die funktioniert über die Kameras. Aber eben innerhalb ihrer bescheidenen Grenzen. Mein Austral war heute auch den ganzen Tag über nicht mit den Renault-Servern verbunden, aber die Schildererkennung funktionierte ganz "normal": In der Stadt Erkennungsrate tendenziell gen Null, außerorts nahezu perfekt.

    da ich kein Orange habe und bei mir auch kein Internet da ist, kann es höchstens sein das der Server von Renault gehackt wurde.

    Doch, du hast immer Orange, ob du willst, oder nicht. Der Wagen hat ja verschiedene "Online Connected-Services" (FOTA-Updates, Verkehrsinfos, oder z. B. auch die Notruf-Funktion im Falle eines Unfalls), und die müssen ja auch funktionieren bei den Leuten, die nie Ihr Smartphone mit dem Wagen verbinden.

    Du hast inhaltlich mit den beschriebenen Punkten vollkommen Recht. Sprachliche Konflikte gibt's in den Naturwissenschaften aber immer wieder, das wird sich letztlich nie vermeiden lassen.


    Natürlich - jeder, wie er mag! Nur um Missverständnissen vorzubeugen, mir geht's um die Sprachsteuerung von Amazon Music. Die Fahrzeug-bezogenen Sprachansagen kenne ich & finde auch, dass diese im Großen und Ganzen gut funktionieren.